April 2026

#51 – was wir im April lesen

📊 Meta Nutzerzahlen 2026: Facebook, Instagram & WhatsApp im Überblick

Wer in Meetings noch Überzeugungsarbeit leisten muss, warum Meta-Werbung sinnvoll ist, bekommt hier frische Zahlen geliefert. Wir selbst haben die aktuellen Nutzerdaten für Facebook, Instagram und WhatsApp für 2026 zusammengefasst und die sprechen nach wie vor eine deutliche Sprache. Facebook bleibt trotz aller «Ist doch tot»-Rufe die reichweitenstärkste Plattform, Instagram wächst weiter im relevanten Alterssegment, und WhatsApp ist schlicht nicht wegzudenken. Für alle, die ihre Mediaplanung regelmässig mit echten Zahlen unterfüttern wollen.

🎯 LinkedIn verbessert sein Targeting

LinkedIn arbeitet an einem intelligenteren und schnelleren Weg, die richtigen Zielgruppen zu finden, so zumindest der Anspruch. Was sich konkret hinter dem Update verbirgt: verbesserte Audience-Matching-Funktionen, die das Aufsetzen von Kampagnen vereinfachen und präzisieren sollen. Für alle, die LinkedIn Ads nicht nur als B2B-Pflichtprogramm betrachten, sondern wirklich strategisch nutzen wollen, lohnt sich ein Blick. Die Plattform hat in den letzten Monaten merklich aufgeholt, sowohl bei den Tools als auch beim Selbstverständnis als Performance-Kanal.

📵 Kommt das Social-Media-Verbot für Jugendliche in der EU?

Frankreichs Präsident Macron treibt eine europäische Koordination für Social-Media-Verbote für Minderjährige voran. Was bislang Ländersache war – Australien hat es vorgemacht, Norwegen zog nach – könnte damit zur EU-weiten Regulierungsfrage werden. Für die Branche ist das relevant: Sollten solche Regelungen kommen, hätte das direkte Auswirkungen auf Targeting-Möglichkeiten, Plattformnutzung und Reichweiten in jungen Zielgruppen. Noch ist nichts beschlossen, aber ein Verbot in der EU könnte dann auch in der Schweiz die Diskussion eines Verbots entfachen.

💬 WhatsApp testet Bezahl-Abo mit Exklusiv-Features

WhatsApp Plus, also ein kostenpflichtiges Abo-Modell mit erweiterten Funktionen, nimmt konkretere Formen an. Was genau drin ist: exklusive Features für Nutzer:innen, die bereit sind, für die App zu bezahlen. Für viele klingt das erstmal surreal, schliesslich war WhatsApp immer «die kostenlose App». Interessant wird sein, wie sich das auf WhatsApp Business und die Werbeformate der Plattform auswirkt.

💸 OpenAI testet Werbung – Pay-per-Click kommt in ChatGPT

Werbetreibende auf ChatGPT zahlen bisher nach Impressions, was von Beginn an für Aufsehen sorgte. OpenAI hat nun eine baldige Änderung angekündigt und wird künftig eine Pay-per-Click-Abrechnung anbieten. Das soll helfen, das Werbemodell erfolgreicher zu machen.

📱 Instagram gibt neue Einblicke in seinen Algorithmus

Instagram hat wieder einmal Einblicke in die Funktionsweise seines Algorithmus gegeben, diesmal mit Fokus auf die Explore-Page. Neu ist das Prinzip nicht, aber die Transparenz ist willkommen: Wer versteht, welche Signale bei der Verbreitung von Content tatsächlich eine Rolle spielen, kann Inhalte gezielter ausrichten. Der Artikel fasst zusammen, was Instagram offiziell kommuniziert und was das für Content-Strategien bedeutet. Spoiler: Engagement bleibt King, aber wie Engagement gemessen wird, ist differenzierter, als viele denken.

🔎 Google schickt Dynamic Search Ads in den Ruhestand – AI Max übernimmt

Google macht ernst: Dynamic Search Ads (DSA) sollen auf das neuere AI Max für Search Campaigns upgraden. AI Max erweitert Keywords, Textassets und Landingpages und gibt Googles Automatisierung noch mehr Spielraum. Für alle, die DSA-Kampagnen aktiv schalten: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Migration zu planen und zu verstehen, was sich in der Kampagnensteuerung dadurch verändert – bevor Google es selbst in die Hand nimmt.

💬 flin Webinar zu den Werbemöglichkeiten in KI-Suchen

Immer häufiger starten Suchen in ChatGPT & Co. und auch Google priorisiert die KI-Übersicht und den KI-Modus zugunsten der klassischen Suche. Die Frage drängt sich auf: Wie, wo und insbesondere wann kann ich in diesen KI-Suchen Werbung schalten?
Die gute Nachricht: Es gibt bereits erste Möglichkeiten.
Die ehrliche: Vieles ist noch im Aufbau. Und genau deshalb geben wir einen Überblick zum aktuellen Stand und Tipps, welche Schritte Unternehmen jetzt bereits gehen können.